Michael Ruetz. The family of dog – la condition canine

Fotografie 1958 – 2011

22.10. – 4.12. 2011

Michael Ruetz „Narziss“ 1971, Fotografie

Michael Ruetz kultiviert das Dokument als künstlerische Ausdrucksform und konzentriert sich seit 1987 ausschließlich auf Langzeit-Beobachtungen und -dokumentationen, die sich in allen Fällen über Jahrzehnte hinziehen. Ihr Grundthema ist die Zeit. – Diese Projekte sind frei von Rücksicht auf den volatilen Kunstmarkt und die schnell wechselnden, photographischen und Medien-Moden. Sie beruhen auf einem langen, intensiven, unverwandten Blick. Das Motto könnte sein, was Max Beckmann in seinem Tagebuch notierte: Willst das Unsichtbare Du fassen, dringe, so tief Du kannst, ein in das Sichtbare. Oder: Bei inständiger Betrachtung gibt der Gegenstand sein Geheimnis von selber preis.
Auch THE FAMILY OF DOG ist ein solches Langzeit-Projekt. Dieser Bilderzyklus kam in fünf Jahrzehnten durch Persistenz, Sammeln und geduldiges Beobachten zustande. Er zeigt in vier Kapiteln: 1. MONDO CANE, 2. THE DOG OF THE FAMILY, 3. THAT DOGGONE TV, 4. THE DYING, die Grundmöglichkeiten der hündischen Existenz von Hunden.

22.10. 2011, 16 Uhr  Eröffnung

Begrüßung: Renate Grisebach, Vorstitzende Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V.
Christian Schultz, stellvertretender Direktor Credit Suisse (Deutschland) AG
Einführung: Prof. Dr. Peter Raue, Rechtsanwalt