Max Wechsler. Schriftfragmente im künstlerischen Prozess

Plastiken und Installationen

5.2. – 18. 3. 2012

Max Wechsler „Papier marouflé“, 1995, auf Sperrholz, 60 x 39 cm

1984 entscheidet sich Max Wechsler für einen Verzicht auf Farbe und Pinsel. Der 1979 begonnene Weg in die Abstraktion konzentriert sich jetzt auf gedruckte Schrift. Der Anblick zusammengepresster Zeitungen werden für den Künstler Auslöser für ein malerisches Werk ohne Malerei. Fotokopiermaschine, Schere, Leim und Binder bilden die Ausgangsbasis für Materialbilder, die er als Serie unter dem Titel „papiers marouflés“ zusammenfaßt. Ein vielfaches Kopieren von Kopien entwickelt sich auf dem Bildträger zu „subtil geschichtetem Raumgeschehen“, das den Betrachter „reichste kleine Welten, im Distanzblick aber malerische Gesamtheit“ erfassen läßt. (Andreas Haus)

5. 2. 2012, 17 Uhr  Eröffnung
Es sprechen: Renate Grisebach, 1. Vorsitzende Kunstverein KunstHaus Potsdam
Mathias Niehoff, Kurator der Ausstellung
Prof. Dr. Andreas Haus, Kunsthistoriker