Gisela Schattenburg – Spiel der Kräfte

Kohlezeichnungen

12. 05. 2013 – 23.06. 2013

Gisela Schattenburg, kraft zeit raum – diptychon 2008, Kohlezeichnungen, 180 x 280 cm

Gisela Schattenburg stellt im Kunstverein KunstHaus Potsdam eine Serie von Kohlezeichnungen vor, deren erste Werke 2006 entstanden. Es zeigt sich, dass die Zeichnung Charakter genug besitzt, die Position eines Hauptwerks einzunehmen. Die Mittel Reisskohle und das weiße Blatt sind die Grundlagen. Gisela Schattenburg wählt die eher kurze, schwungvolle Linie und bedeckt mit ihr Formate biszu 180 x 140 cm. Neben dem, was Reisskohle an Valeurs und Strichstärken an die Hand gibt, vertraut Gisela Schattenburg ganz auf ihre Kraft, die Linie zu setzen, mal transparent, mal sich verdichtend. Ihre Schwünge erzeugen Richtungs- und Helligkeitskontraste, führen in Turbulenzen und erzeugen den Sog, der die Faszination eines Schwarms ausmacht. Energetische Felder, mal schwer, mal schwebend zeigen uns eine Variationsbreite, die die wenigen Mittel zu komplexen bildlichen Ergebnissen, zu einem „Spiel der Kräfte“ werden lassen. – Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Gisela Schattenburg absolviert eine Ausbildung zur Werbekauffrau, das Studium Produktdesign 1976 – 1980, sodann das Studium Freie Kunst 1981 – 1988 an der Hochschule der Künste Braunschweig. Sie war Gründerin und Leiterin des Vereins für visuelle Kommunikation in Hannover 1984 – 1992. Seit 1992 lebt sie in Berlin. Gisela Schattenburg ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund und im Berufsverband Bildender Künstler Berlin.

12. 5. 2013, 17 Uhr  Eröffnung
Es sprechen: Dr. Sabine Hannesen, Kunsthistorikerin und Vorstandsmitglied des Kunstvereins KunstHaus Potsdam e.V.
Christoph Tannert, Kunsthistoriker Berlin

12. Mai bis 23. Juni 2013