Horst Hirsig – Momente. Zeichen

Bilder und Zeichnungen

24. 03. – 5.05. 2013

Horst Hirsig, Das Eine und das Andere, 2013 Mischtechnik auf Papier 10,5 x 21 cm

Horst Hirsig entwickelte seine Form-, Farb- und Zeichensprache ausgehend von einer figürlichen Abstraktion. Sowohl die Farbe als auch die zeichnerischen Elemente emanzipierten sich in seinem Werk zu gleichgewichtiger bildnerischer Aussagekraft. Sie stehen in großer Klarheit zueinander und unterstützen die Wirkung des jeweils anderen. Die spannungsvolle Binnenlandschaft der Werke zeigt eine wohl durchdachte, erfahrene Reduktion.
Gezeigt werden Bilder und Zeichnungen in einer Auswahl aus verschiedenen Zyklen der letzten vier Jahrzehnte. Horst Hirsig hat sich in seinem bildnerischen Werk immer wieder mit menschlichen – gesellschaftlichen – zeitgeschichtlichen Fragen auseinander gesetzt wie z.B. in dem Zyklus „Wer“. Eine weitere, immer wiederkehrende Thematik ist das Phänomen des Gegensätzlichen und das der Widersprüche.

Horst Hirsig studierte von 1949 – 1955 an der Kunsthochschule in Berlin (West). Von 1971 – 1993 hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, später Universität der Künste. 1993 – 1997 erhielt er eine Berufung an die Hochschule für Bildende Künste Dresden. Gleichzeitig hat er von 1993 – 1996 neben seiner Lehrtätigkeit die Hochschule als Rektor geleitet. Sein Werk wurde und wird in zahlreichen, auch internationalen Ausstellungen präsentiert; Arbeiten befinden sich in Museums- und privatem Beistz.

24. 3. 2013, 17 Uhr  Eröffnung
Es sprechen: Dr. Wilhelm Neufeldt, 2. Vorsitzender Kunstverein KunstHaus Potsdam
Dr. Eckhart Gillen, Kunsthistoriker und Kurator

24. März bis 5. Mai 2013