Julius Dörner – Moinsen

Plastiken und Installationen

03. 02. – 17.03. 2013

Julius Dörner, Abluft 2012, 30 x 30 x 2 cm, Holz, Lack, Plastik

Der 1987 in Hamburg geborene Julius Dörner überrascht mit Materialcollagen, die sowohl Assoziationen an Werke Kurt Schwitters‘ als auch zeitgenössischer Bricoleurs wachrufen. Die Objekte und Installationen, die Dörner aus recyceltem Material zusammenbaut, zeichnen sich durch ein innovatives Formen- und Farbvokabular aus. In seinen Arbeiten „scheint ein Poetischer Realismus auf, der die Welt analytisch und emphatisch, kritisch und humorvoll annimmt“ (Silke Feldhoff). Die Ausstellung im Kunstverein KunstHaus Potsdam gibt dem Künstler erstmals Gelegenheit, einen größeren Raum zu einer Installation werden zu lassen. Die Raumauffassung stellt Beziehungen her, die die Wirkung der Einzelarbeiten wechselseitig steigern. Insoweit erlebt der Betrachter eine eigenwillige Raumwahrnehmung und ein Material, das trotz seiner Gebrauchsspuren eine eigentümliche Poetik, ja Musikalität entfaltet.

Julius Dörner studiert seit 2008 an der UDK Berlin, zunächst in der Klasse Prof. David Evison, zur Zeit bei Prof. Karsten Konrad. 2010 wurde er mit dem Hanke-Förster-Preis ausgezeichnet und erhielt 2012 das Erasmus Stipendium der KUVATAIDEAKEDEMIA Helsinki. Seit 2009 war er schon an zahlreichen Gruppenausstellungen beteiligt. Arbeiten von Julius Dörner konnten bereits in namhaften Privatsammlungen platziert werden.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie Villa Köppe, Berlin.

 

3. 2. 2013, 17 Uhr  Eröffnung
Es sprechen: Renate Grisebach, 1. Vorsitzende Kunstverein KunstHaus Potsdam
Verena Tafel M.A., Kunsthistorikerin