regular / irregular

Malerei, Zeichnungen, Objekte

7. 9. 2014 – 19.10. 2014

Alle hier eingeladenen Schweizer Künstler stehen zwar in der Tradition der Schweizer Konkreten Kunst, unterscheiden sich aber von ihren Urvätern (Max Bill, Richard Paul Lohse) durch eine weniger strenge Formensprache. Ein eher spielerischer Umgang mit den Grundelementen der Konkreten Kunst – Linie – Farbe – Form verbindet sie. Es sind anerkannte Vertreter der Kunstrichtung, gehören aber nicht zum „mainstream“. Bei unserer Auswahl wurden unterschiedliche Gattungen berück-sichtigt: Skulptur, Zeichnung, Malerei.

Im Großraum Berlin/Potsdam mit einer eher ungebändigten, figurativen Bilderflut wollen wir mit diesem schwerpunktmäßig Schweizer Beitrag ein kleines, feines Gegengewicht setzen. Wir sind der Ansicht, dass diese Position weit mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie gegenwärtig zu verzeichnen hat. Die beiden Berliner Malerinnen möchten durch ihre Farbmalerei einen Austausch mit den Schweizer Kollegen anregen. Diese Ausstellung im renommierten KunstHaus Potsdam mit über-regionaler Ausstrahlungskraft soll zu einem langfristigen Dialog anregen. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, nach langer Zeit wieder Schweizer Künstlerinnen und Künstler im KunstHaus Potsdam präsentieren zu können.

Die Ausstellung wurde von Dr. Angelika Euchner und Gabriele Schade-Hasenberg kuratiert.

Schweizer Künstlerinnen und Künstler:
Beat Breitenstein, Suzanne Daetwyler, Urs Hanselmann, Jean Mauboulès
Deutsche Künstlerinnen:
Ingrid Kerma, Gabriele Schade-Hasenberg

Sonntag, 29. Juni 2014, 17:00 Uhr
Es sprechen: Dr. Angelika Euchner, Vorstand Kunstverein KunstHaus Potsdam
Gabriele Schade-Hasenberg, Künstlerin
Dr. Tobias Hoffmann, Direktor Bröhan-Museum Berlin, ehem. Direktor des Museums für Konkrete Kunst Ingolstadt