Vorschau

12. 5. – 23. 6. 2019

Chinas alte Seidenstraße – ein Kaleidoskop | Künstlerische Begegnungen mit Mythos und Realität

Susanne Jung, Dorothea Nold, Qiu Zhijie, Merhaba Schaich, Andreas Schmid,
Beate Terfloth, Bignia Wehrli und uigurische Gegenwartskunst, medial präsentiert von Merhaba Schaich

Die Seidenstraße mit ihren unterschiedlichen Routen durch Asien und Europa hat seit jeher die Menschen fasziniert und löst bis heute so unmittelbare wie vielschichtige Assoziationen aus. Gegenwärtig ist sie durch das strategische und wirtschaftliche Großprojekt Neue Seidenstraße (Belt and Road) des chinesischen Ministerpräsidenten Xi Jinping in besonderer Weise präsent. In den künstlerischen Beiträgen der Ausstellung „Chinas alte Seidenstraße – ein Kaleidoskop“ begegnen sich Mythos und Realität. Ausgewählte Werke aus unterschiedlichen Perspektiven öffnen und bereichern die heute fast ausschließlich wirtschaftlich und politisch dominierte Debatte. Gezeigt werden Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die vornehmlich den chinesischen Teil der Seidenstraße bereisten und dort nachhaltige Impulse für ihre künstlerische Arbeit erfuhren.
Da aus aktuellem Anlass keine uigurischen Künstler*innen teilnehmen können, werden Positionen uigurischer Gegenwartskunst in einem Videoloop gezeigt. Diese wurden eigens für die Präsentation im KunstHaus von der in der Schweiz lebenden Künstlerin Merhaba Schaich ausgewählt und zusammengestellt. Kurator: Andreas Schmid.


30. 6. – 28. 7. 2019

Wolfgang Ganter | Julius Weiland.  Prima Materia

Fotografie und Skulptur
Mit fotobasierten „Micropaintings“ und filigranen Objekten aus Glas erforschen die beiden Künstler die Natur und darin erfahrbare Prozesse der Selbstorganisation von Materie. Assoziationen zur Alchemie sind dabei sicher nicht zufällig. Durch sie wurde sowohl die Entwicklung von Glas vorangetrieben und als auch die der experimentellen Chemie, an die die mikro- und makroskopischen Strukturen von schmelzendem Glas und fotografischen Prozessen erinnern.


04. 8. – 8. 9. 2019

Margret Hoppe | Kerstin Flake | Björn Siebert | Sebastian Stumpf | Anett Stuth

Alle hier vorgestellten Positionen haben eigene künstlerische Strategien im Umgang mit dem Medium Fotografie entwickelt. Mit unterschiedlichsten stilistischen Herangehensweisen und experimentellen Konzepten werden die Möglichkeiten der Fotografie hinterfragt, Grenzen erweitert und Bildinhalte verdichtet. Neue Denk- und Bildräume entstehen über die Grenzen des Fotografischen hinaus. Die Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir heute leben, aber auch philosophische und kunstwissenschaftliche  Aspekte stehen dabei im Fokus. Alle an dieser Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst und haben in Leipzig künstlerische Fotografie studiert.


15. 9. – 27. 10. 2019

Stephanie Senge.  Ikebana Konstruktionen I – Alles nur wegen unseres Konsums

Objekte, Malerei, Installation
Die Einzelausstellung präsentiert die ausgewiesen konsumkritische Position der Künstlerin, die mit multimedialen Mitteln arbeitet: „Wir leben in einer hochentwickelten Wohlstands- und Konsumgesellschaft. Ich könnte nicht hier überleben, wenn ich dieses so komplexe, schwierige und auch mächtige Thema nicht in Form meiner Arbeit verdauen könnte. Anders als in der Politik müssen wir beim Einkaufen jeden Tag wählen. Ich will mit meiner Arbeit erreichen, dass sich die Menschen darüber bewusst werden, was sie tun beim täglichen Einkaufen und sie ermutigen, starke Konsumenten zu sein, die wertschätzen können.“ (S. Senge)


3. 11. – 15. 12. 2019

Klasse Streuli

Christine Streuli wurde mit ihren großformatigen, ausnehmend farbigen und ornamentalen Bildern bekannt. Häufig wurden ihre Gemälde als Farbmanifeste bezeichnet, die durch die unterschiedlich-sten kulturellen Quellen inspiriert sind, welche die Künstlerin zu einem dichten Kosmos vereint. Sie lehrt seit 2015 an der Universität der Künste Berlin (UdK). Die Ausstellung ist als Präsentation der Klasse Streuli konzipiert und wird einer nachwachsende Künstler*innen-Generation nachspüren. In Kooperation mit der Universität der Künste Berlin.


12. 2019

Präsentation der Jahresgaben 2019