Systhema. Positionen des Konkreten

Frank Badur | Andreas Brandt | Stefanos Gazis | Johannes Geccelli | Kristin Gerber | Thomas Kaminsky | Jan Kotik | George Rickey | Christian Roeckenschuss | Klaus J. Schoen | Peter Sedgley | Rudolf Valenta

Malerei, Graphik, kinetisches Objekt
Eine Kooperation mit der Sammlung Grauwinkel, Kleinmachnow

25. 7. – 5. 9. 2021


CoronaInfo

Der Kunstverein KunstHaus Potsdam ist unter Einhaltung der bekannten Hygieneauflagen geöffnet.


Klaus J. Schoen, »o.T.«, 1969, Öl auf Leinwand, 140 × 185 cm, © Sammlung Grauwinkel

Was einst als konkrete Utopie begann, ist heute Kunstgeschichte. 1974 gründete sich unter dem vorläufigen Namen System eine internationale Künstlergruppe, die sich dem zur damaligen Zeit in Berlin dominierenden Neo-Realismus der Nachkriegszeit künstlerisch entgegenstellte. Umgetauft in Systhema gaben die in der Stadt lebenden und arbeitenden zwölf Künstler und eine Künstlerin eine „Antwort auf einen Mangel“ (Karl Ruhrberg) inmitten realistischer Tendenzen. Mit ihren Werken forderten sie den Anschluss an einen internationalen Kunstbegriff. Im begleitenden Katalog zur Ausstellung der Künstlergruppe 1978 in Bern schreibt Ruhrberg weiter: „Abstrakte Kunst, vor allem die tendenziell systematisch-konstruktive bis technoid-kinetische, hat es schwer in Berlin …“.

25. 7. 2021, 15 bis 19 Uhr Eröffnung

Ab 17 Uhr sprechen:
Martin Gorholt, Vorsitzender Kunstverein KunstHaus Potsdam
Siegfried Grauwinkel, Leihgeber
Nicola Kuhn, Kunst-Redakteurin des Tagesspiegels

5. 9. 2021, 15 Uhr Ausstellungsrundgang zur Finissage

mit dem Leihgeber Siegfried Grauwinkel und der Kuratorin Rahel Schrohe